Was war denn zuerst: Das Huhn oder das Ei?

Das Ei war nat√ľrlich zuerst.
Was als grundsätzlich unlösbare Fragestellung gilt, ist jedoch simpel beantwortet.
Egal ob mit der Sch√∂pfungstheorie oder mit wissenschaftlichen Hintergr√ľnden beleuchtet:
Das Ergebnis wird immer das gleiche sein, wenn der Gedanke zu Ende verfolgt wird.
Man stelle sich alternativ die Frage, was denn zuerst war:
Das Auto oder der Sprit.
Zunächst drängt sich der Gedanke auf: Na klar, das Auto. Dann wurde der Sprit erfunden, damit es fährt.
Nun sollte es grundsätzlich der Logik auch des einfachsten Erfinders widersprechen, etwas zu erfinden,
was ohne eine weitere Erfindung nicht fuktioniert. Warum sollte also jemand mit viel Einsatz ein Fahrzeug erfinden,
f√ľr das er noch keinen Sprit hat. W√§re es da nicht sinnvoller, mit einem Energietr√§ger zu arbeiten,
der schon vorhanden ist? Wasser z.B.. Nun brennt Wasser nicht. Aber ist denn eine Verbrennung zwingend erforderlich,
damit ein Auto fährt? Nein. Also hätte der Erfinder des ersten Autos doch auch gleich den Batterieantrieb,
oder den Wasserstoffantrieb oder noch besser den Fusionsgenerator erfunden.
Hat er aber nicht.

Die Erfindung des ersten Autos war also gekoppelt an die Erfindung des Sprits. 
Diese beiden Erfindungen mussten demnach gleichzeitig und parallel entwickelt werden.

Was hat das nun mit dem Ei zu tun?
Nun auch hier musste beides gleichzeitig entwickelt werden.
Egal ob man theologisch oder wissenschaftlich herangeht.
Der Wissenschaftler ist der Ansicht, dass die Evolotion sich da von Fischen und Laich im Rahmen des Landganges so langsam entsprechend entwickelt hat, lässt aber offen, was denn zuerst war:
Der Fisch oder der Laich.
Auch wenn die dazu geh√∂rigen Theorien weiterverfolgt werden ist immer noch unklar, was zuerst war: 

Proteine oder Nukleinsäuren.

Gott hingegen, hatte es da einfacher. Er erfand neben dem Menschen auch alle Pflanzen und Tiere,
u.a. eben das Huhn. Dann entschied er sich, dem Huhn nicht die Lebendgeburt zu gewähren,
sondern dies √ľber ein Ei darzustellen. Fertig. In diesem Fall w√§re das Huhn zuerst dagewesen,
was meiner These zuwieder l√§uft. Daher w√ľrde ich Gott unterstellen wollen nicht das Huhn, sondern das Ei erschaffen zu haben,
aus dem dann, neben vielen anderen Tieren, auch ein Huhn schl√ľpfte.
Dies wäre nicht nur der einfacherer Akt gewesen (die Herstellung von Organen, Knochen u. Federn ist schon recht aufwendig),
sondern auch der ressourcenschonendere Part. Außerdem hatte er nur sechs Tage Zeit!
Da Gott auch nur ein Mensch ist, wird er also den Weg des geringeren Aufwandes gegangen sein, damit er p√ľnktlich fertig wird.
Zumindest in der katholischen Lehre findet sich kein Beweis, dass anders gewesen sein soll.
In den meisten Schriften der Schöpfungsgeschichte ist die Rede von Tieren. Es wir nicht zwischen Huhn und Ei unterschieden.
Da jedenfalls im deustchen Recht das befruchtete Ei bereits als Lebewesen zählt, wäre damit alles geklärt.

Wer es dennoch genauer wissen möchte liest unter Wikipedia nach oder studiert etwas schlaues.
F√ľr die Besserwisser sei hier noch angef√ľgt: 
Der Text oben ist meine persönliche Meinung, gibt möglicherweise nicht die Ansicht des Vereins wieder
und hat keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.


Ich höre mir jedoch gerne Ihre Theorie dazu an.


Warum sollte ich H√ľhner halten?
Diese Frage ist schneller und einfacher beantwortet:
Stell dir vor, alle w√ľrden diese Frage mit NEIN beantworten:

- dann k√∂nnte niemand mehr erleben, wie es sich anf√ľhlt, wenn man ein Huhn abends im Dunkeln mit dem Zeigefinger
  aus einem Baum pfl√ľckt und in den Stall tr√§gt.
  Dabei sp√ľrt man die warmen F√ľ√üchen die sich um den Finger krallen und den K√∂rper ausbalancieren.

- dann w√ľrde die Welt alleine beim Rassegefl√ľgel weit √ľber 1.000 Tierrassen verlieren

- dann ginge f√ľr die Nachwelt das Erlebis verloren, einem K√ľken beim Schl√ľpfen zu zusehen und dieses Wunder zu erleben

Weitere Folgen:
- keine Chickenwings
- keine halben Hähnchen
- kein R√ľhrei
- keine Waffeln
- stark eingeschränkte Kuchenauswahl
- Ostern fällt aus
- kein Eierlikör
- Petrus hätte mehr als dreimal geleugnet
- die bremer Stadtmusikanten hätten vermutlich ihr Ziel nicht erreicht
- die Stadt Haan hätte einen Baum als Wappentier
- etc.

Jeder wird leicht diese Liste um mindestens drei weitere Punkte ergänzen können.
Versuchen Sie es und schicken Sie mir Ihre drei Dinge, auf die Sie verzichten m√ľssten ohne H√ľhner.
herold@rgzv-haan.de



Darf ich das einfach so?
Ja!
Sie brauchen keinen zu fragen.
H√ľhner sind legal und geh√∂ren in jedes Stadtbild.
Eine Stadt ohne H√ľhner hat ein wichtiges Pfund an Lebensqualit√§t verloren.
Mindestens ein Hahn (je nach Region auch mehr) ist gesetzlich erlaubt.
Die Haltung insbesondere von Rassegefl√ľgel, die nicht aufwendiger ist als die Haltung von Mischlingen o.√§.
ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz, Erhalt und Pflege der Artenvielfalt. Jeder noch so kleine Bestand zählt.

Wichtig ist:
Impfen Sie Ihre Tiere.
Das machen Sie auch mit Hund, Katz oder Kaninchen.
Impfen k√∂nnen Sie beim Tierarzt oder im Verein. 
Im Verein ist es in der Regel erheblich billiger bzw. im Mietgliedsbeitrag enthalten.
Unser Verein erhebt 25,- EUR Beitrag im JAHR incl. der Impfung √ľber das Trinkwasser.

Melden Sie Ihre Tiere beim zuständigen Amtsveterinär Ihrer Stadt/Kreis kostenlos an.
Registrieren Sie Ihre Tiere bei der Tierseuchenkasse (hier der Link).
(Jahresbeitrag 10,-)



Mache ich das im Geheimen?
Ne.
Tu Gutes und sprich dar√ľber.
Schenke oder verkaufe einen Teil der Eierernte an die Nachbarn.
Diese freuen sich auch mal √ľber ein Schlachthuhn aus Freilandhaltung aus der Region.



Was brauche ich an Ausstattung?
Hier komme ich zur√ľck auf Frage: Huhn oder Ei.
Wenn Sie H√ľhner kaufen, dann sollte alles andere bereits fertig sein.
- Stall
- ggf. Freilauf mit Einzäunung (wegen Fuchs, Marder, Raubvögel und zum Schutz der geliebten Blumen)
- Wassertränke
- Futter und Futternapf

Ein Stall kann ein selbstgezimmerter Holzverschlag sein oder auch ein kleines Blockhaus aus dem
Baumarkt (gibt es ab 250,- EUR mit Fenster und T√ľre z.B. im Hagebau Haan).

Ein Freilauf kann mit einem einfachen Maschendrahtzaun gebaut werden.
Möglichst mit Bodeneinlage und Dach.

Als Tränke eignet sich ggf. ein alter Topf oder eben eine schöne Tränke aus dem Handel.

Futternäpfe und Futter gibt es z.B. beim Raiffeisenmarkt in Erkrath.

Je nach Anspruch ist die Haltung von H√ľhnern also schon mit einer Investition von unter 200,- m√∂glich.
Die Unterhaltung kostet gar nichts, da die erhaltenen Eier in der Regel die Futterkosten aufwiegen.


Wenn Sie Eier kaufen, dann brauchen Sie eine Brutmaschine und einen Plan, wo Sie die Kleinen aufziehen
bis sie raus können. Ich mache dies mit einem Umzugskarton im Wohnzimmer unter Rotlicht.
Fragen dazu gerne per Mail.



Woher bekomme ich mein erstes Huhn?
Keine Angst, die Huhn-Ei-Frage kommt jetzt nicht mehr.
Sprechen Sie einfach einen unserer Z√ľchter an.
Kontakte dazu finden Sie
hier.


FAQ

Schicken Sie mir Ihre Fragen und ich werde diese mit den entsprechenden Antworten hier veröffentlichen.